Auf ein Wort 1

Hart wie ein zu lang gebratenes Steak

Die einen essen Hühnerklöten und lassen sich gar grausliges Getier über den Kopf schütten, die anderen sind richtige Männer und Frauen – hart wie ein zu lang gebratenes Steak in Mintsoße. Ganz in der Tradition der Wikinger-Überfälle findet jedes Jahr im Winter (im Sommer wäre es ja witzlos) die „Tough Guy Challenge“ (Harter-Kerl-Rennen) in der Nähe der britischen Stadt Wolverhampton statt – das brutalste Rennen der Welt. Die – oft auch martialisch aussehenden – Teilnehmer müssen eine zwölf Kilometer lange Strecke überwinden mit 21 Hindernissen: brennende Heuballen, brusttiefe Schlammgruben, mit Eiswasser gefüllte Tümpel, Stacheldraht und unter Strom stehende Zäune. Obwohl die Teilnahme 80 Euro kostet, finden sich Tausende von Läufern (Männlein und Weiblein) jedes Jahr ein. Ein Drittel erreicht nicht mal das Ziel. Gewonnen hat 2011, 2012 und 2013 übrigens ein Deutscher. Knut Höhler aus Dortmund, ein echter Westfale eben. Und 2014? Charles Franzke aus Thüringen. Ich verkneife mir mal jeden Kommentar.

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1 Comment

  • Martin says: 27. März 2012 at 19:24

    „grauslig“ 🙂
    niemals seine Wurzeln verleugnen!

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