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Weg mit den Socken

Heute ist der Ohne-Socken-Tag. Eigentlich auch der Ohne-Socken-und-Schuhe-Tag. Oder, wenn man genau sein will: Ohne-Socken-und-Schuhe-auch-keine-Schlappen-Tag. An diesem Tag, so die Ärzte, könne man seine Füße von Strümpfen und Socken befreien und sie „in die frische Luft zu entlassen“. Um dieses Gefühl zu genießen. Ich stimme mal dafür ein Lied an: „I’ve been looking for freedom, I’ve been looking so long …“ 

Allerdings: Wenn für Sie jeder Tag ein „Ohne-Socken-Tag“ wäre, würden Sie nie den Tag der verlorenen Socke begehen können. Hier geht es um wirklich ernste Probleme: Man kauft sich ein Sockenpaar, man trägt das Sockenpaar, man wäscht das Sockenpaar, man hat nur noch eine Socke. Natürlich gibt es auch Menschen, die einzelne Socken schon vor dem Waschgang verschlunzen, aber die Waschmaschine ist immer noch die Verdächtigte Nummer eins.

Zu diesem Problem gibt es verschiedene Theorien:

Die Sockenhersteller paaren immer eine normale und eine selbst auflösende Socke. Das wäre allerdings schon Menschen mit Schweißfüßen irgendwann aufgefallen.

Die Waschmaschine schreddert einzelne Socken im Abstand zwischen Maschine und Trommel.

Das Sockenfresserchen, das in der Waschmaschine lebt, frisst die Socken.

In jeder Waschmaschine entsteht durch die Rotation eine Tor in ein Paralleluniversum. Die Wesen dort wundern sich ständig, dass sie einzelne Socken in der Waschmaschine haben.

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