Wilde der Wissenschaft 0

Sekunden-Schlaf

Seien Sie froh, dass Sie kein Ochsenfrosch sind. Oder eine Braune Fledermaus. Gell, jetzt sind Sie neugierig. Es geht um die Frage, wie lange (und wie) Tiere schlafen.

Eher ungewöhnliche Schlafgewohnheiten haben Flusspferde, Seekühe und Pottwale. Obwohl sie Luft atmen, legen sie sich auf den Grund eines Sees (Flusspferde), schlafen kopfüber im Wasser (Seekühe), aufrecht und mit dem Kopf knapp unter der Wasseroberfläche (Pottwale). Haie ruhen schwimmend, weil sie Wasser in den Kiemen brauchen, Mauersegler fliegend. Delfine schlafen immer nur mit einer Gehirnhälfte.

Bei den Langschläfern liegt die Braune Fledermaus mit 20 Stunden am Tag vorne. Auf den weiteren Plätzen: Faultier (15 bis 20 Stunden), Igel (18 bis 20 Stunden), Gürteltier (18 Stunden), Katze (16 Stunden), Koala (14 Stunden), Gepard (12 Stunden), Schimpanse und Gorilla (10 Stunden).

Nicht viel Schlaf brauchen Pferde (3 Stunden am Tag), Wespen (2 bis 3 Stunden) und Giraffen (1 bis 2 Stunden). Das Okapi, eine Waldgiraffe in Zentralafrika, schläft 5 Minuten. Aber nicht an einem Stück. Das Tier fällt immer wieder in Tiefschlafphasen, die dauern aber nur 30 Sekunden. Und nun zum Ochsenfrosch: Der schläft angeblich nie.

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